Mittwoch, 12. September 2018

Das Haus im Wald

Ein kleines altes Haus, tief im Wald verborgen und gut geschützt vor neugierigen Blicken.



Es wurde vor mehr als 100 Jahren wohl als Wochenendhaus in schöner Lage unweit eines idyllischen Gewässers errichtet. Nach dem letzten Krieg diente es eine Weile als Unterkunft für Vertriebene. Anschließend wohl wieder als Wochenenddomizil.


Das Haus in seiner ursprünglichen Gestaltung und Größe
[Repro aus dem Besitz des Eigentümers]

Ein weiteres Bild aus früheren Tagen
[Repro aus dem Besitz des Eigentümers]

Die Jahrzehnte haben ihre Spuren hinterlassen. Doch das Haus soll nun aus seinem Dornröschenschlaf erweckt werden. Vielleicht erstrahlt es schon bald wieder in altem, neuen Glanz und ist dann der Stolz seiner neuen Besitzer.



















Quellen: Fotos eigene (Dezember 2017), Repros aus dem Besitz des Eigentümers; Betreten des Grundstücks und Fotografieren bzw. Einstellen der Fotos mit ausdrücklicher Genehmigung des Eigentümers - vielen Dank dafür.

Eine Empfehlung: „a dark contrast“

Es gibt viele Blogs und Internetseiten, auf denen über Lostplaces berichtet wird. Eine ganz besondere Seite zum Thema Lostplaces und Fotografie ist Alicas Blog „a dark contrast“. Die junge Fotografin bietet hier eine interessante Auswahl verschiedenster Lostplaces, die allesamt klasse in Szene gesetzt wurden. Mit dem Blick fürs Detail und einer Mischung von Schwarzweiß- und Farbaufnahmen nimmt sie den Betrachter mit auf die Reise an unterschiedlichste Orte. Neben den tollen Lostplace-Fotos findet man auf Alicas Seite noch weitere Fotos zu anderen Themenbereichen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 A dark contrast

Sonntag, 10. Dezember 2017

Ehemaliges NATO-Korpsdepot bei Höfer

Auf einer Teilfläche der ehemaligen Luftmunitionsanstalt 4/XI Höfer entstand in den 1960er/70er Jahren das NATO-Korpsdepot 168 bei Höfer. Nach der Wiedervereinigung und dem Ende des Kalten Krieges gab die Bundeswehr das Depot in den 1990er Jahren auf.

Im nördlichen Bereich des rund 8 ha großen Geländes befinden sich noch heute die 17 unversehrten Lagerbunker. Nach jahrelangem Leerstand ersteigerte Ende 2015 ein Privatmann das Gelände, um darauf eine Pferdezucht zu etablieren. Die Behörden ließen eine derartige Nutzung jedoch nicht zu, sodass die Zukunft des ehemaligen Depots erneut offen ist.

Luftbild mit ehemaligem NATO-Korpsdepot

Die folgenden Fotos zeigen den nördlichen Bereich mit den Lagerbunkern im Februar 2017 (gelb markierter Bereich auf dem Luftbild). Die Fotos durfte ich mit Zustimmung des Eigentümers machen.






























Hauptzugang an der Kreisstraße im südlichen Bereich des Areals

Update September 2018

Die Cellesche Zeitung berichtet am 11. September 2018 darüber, dass das Areal erneut versteigert wurde. Diesmal ist eine Nutzung als Zentrallager für Autolacke geplant. Man wird sehen, was daraus wird...

Artikel aus der Celleschen Zeitung vom 11. 9. 2018


Quellen: Fotos eigene (Februar 2017); ansonsten wie angegeben.