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| Das Landhaus Schelploh |
Mittwoch, 25. Januar 2012
Update - Das Landhaus Schelploh
Zum Bericht über das Landhaus Schelploh gibt es jetzt einige neue Fotos, außerdem wurde der Text ein wenig überarbeitet und neu strukturiert. Viel Spaß bei der (erneuten) Lektüre!
Sonntag, 22. Januar 2012
Update: Das Schloß in Eldingen
Zum Bericht über das Schloß in Eldingen gibt es viele neue Fotos und Informationen - es lohnt sich also noch einmal nachzulesen!
Mittwoch, 4. Januar 2012
Die Kirche in Giersdorf / Niederschlesien
Die Kirche in Giersdorf (heute Zeliszow) wurde in den Jahren 1796-1797 erbaut, nach den Plänen von Carl Gotthard Langhans (1733-1808) - der übrigens auch das Brandenburger Tor in Berlin erbaut hat. Sie wurde im klassizistischen Stil mit elliptischem Grundriss entworfen, und gehört sicher zu den außergewöhnlichsten und eindrucksvollsten Kirchen Schlesiens. Im Jahr 1872 erhielt sie den Turmanbau im neugotischen Stil.
Leider finden sich kaum mehr Informationen zu diesem Gebäude. Man darf aber wohl annehmen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung auch die Pflege und Erhaltung der Kirche endete. Das Gebäude hatte die Kriegswirren wohl relativ unbeschadet überstanden, in der Folgezeit wurde es dann scheinbar nicht mehr genutzt und blieb sich selbst überlassen.
Inzwischen sind die Fenster zugemauert, das Dach ist an mehreren Stellen undicht geworden und der Zustand des Kirchengebäudes verschlechtert sich rapide. Die Gemeinde als Besitzerin des Gebäudes kann die notwendigen finanziellen Mittel zur Erhaltung dieses beeindruckenden Architekturdenkmals nicht aufbringen. Hier spielt sicher auch die ungünstige Lage abseits der Touristenrouten eine Rolle, denn es findet wohl kaum jemand den Weg dorthin. Bleibt zu hoffen, dass sich vielleicht doch noch jemand findet, der dieses Kleinod vor dem sonst wohl sicheren Verfall rettet.
Hier einige weitere Impressionen aus dem immer noch sehr eindrucksvollen Innenraum der Kirche:
Weitere beeindruckende Fotos gibt es z. B. auch hier.
Quellen: wie angegeben
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| Auf dieser alten Ansichtskarte findet sich ein Bild der Kirche aus früherer Zeit |
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| ...die Kirche mit zugemauerten Fenstern heute... |
Leider finden sich kaum mehr Informationen zu diesem Gebäude. Man darf aber wohl annehmen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung auch die Pflege und Erhaltung der Kirche endete. Das Gebäude hatte die Kriegswirren wohl relativ unbeschadet überstanden, in der Folgezeit wurde es dann scheinbar nicht mehr genutzt und blieb sich selbst überlassen.
Inzwischen sind die Fenster zugemauert, das Dach ist an mehreren Stellen undicht geworden und der Zustand des Kirchengebäudes verschlechtert sich rapide. Die Gemeinde als Besitzerin des Gebäudes kann die notwendigen finanziellen Mittel zur Erhaltung dieses beeindruckenden Architekturdenkmals nicht aufbringen. Hier spielt sicher auch die ungünstige Lage abseits der Touristenrouten eine Rolle, denn es findet wohl kaum jemand den Weg dorthin. Bleibt zu hoffen, dass sich vielleicht doch noch jemand findet, der dieses Kleinod vor dem sonst wohl sicheren Verfall rettet.
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| Hier gibt es einen wunderschönen Kurzfilm über diese Kirche: http://ditogear.com/featured/the-chapel/ |
Hier einige weitere Impressionen aus dem immer noch sehr eindrucksvollen Innenraum der Kirche:
Weitere beeindruckende Fotos gibt es z. B. auch hier.
Quellen: wie angegeben
Montag, 2. Januar 2012
Reibersdorf - Das Neue Schloss
Reibersdorf war eine Ortschaft im Kreis Zittau (Sachsen) und befand sich 4 km westlich von Reichenau (heute: Bogatynia, Polen) und ca. 5 km östlich von Zittau.
Erste Hinweise auf Reibersdorf finden sich um 1270. 1426 zum Rittersitz erhoben, wechselte der Ort immer wieder den Besitzer, als deren bedeutendster der sächsische Minister Johann Georg von Einsiedel zu nennen ist.
Er ließ 1763 das Neue Schloss nach Plänen von Andreas Hünigen aus Zittau erbauen. Über den Bau, der 1779 fertiggestellt wurde, kann man folgendes lesen:
Großes Ansehen genoss die wertvolle Schlossbibliothek, die 1928 aufgelöst und versteigert wurde. Mit dem Inkrafttreten der sächsischen Verfassung verlor die Standesherrschaft Reibersdorf 1920 ihre letzten Privilegien. Bis zur Enteignung im Jahre 1945 befand sich das Schloss Reibersdorf im Besitz der Grafen von Einsiedel.
Reibersdorf zählte 1943, zusammen mit Wald, 1.359 Einwohner. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Reibersdorf polnisch und bildete unter dem neuen Namen Rybarzowice eine Gemeinde. Die deutschen Bewohner wurden 1945 vertrieben, die Schlösser wurden geplündert und konfisziert.
Mit der Erweiterung des Tagebaus Turów in den 1960er Jahren wurden nach und nach große Teile des Ortes geräumt und in den 1970er Jahren erfolgte ein weitgehender Abriss von Rybarzowice, dem beide Schlösser und die Kirche zum Opfer fielen. Lediglich die Skulpturen des Schlossparks wurden gerettet und in einem neu errichteten Park östlich von Bogatynia wieder aufgestellt.
Als am 25. Juli 2000 die letzten Häuser des Oberdorfes abgerissen wurden, endete die über 700-jährige Geschichte von Reibersdorf.
Quelle: Wikipedia, Wikisource; sonst wie angegeben
Erste Hinweise auf Reibersdorf finden sich um 1270. 1426 zum Rittersitz erhoben, wechselte der Ort immer wieder den Besitzer, als deren bedeutendster der sächsische Minister Johann Georg von Einsiedel zu nennen ist.
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| Johann Georg von Einsiedel |
Er ließ 1763 das Neue Schloss nach Plänen von Andreas Hünigen aus Zittau erbauen. Über den Bau, der 1779 fertiggestellt wurde, kann man folgendes lesen:
In einer der reizendsten und fruchtbarsten Gegenden der Oberlausitz, da, wo die Neisse ihre munteren Wellen aus dem nahen Böhmen herüber treibt und gewaltige Bergesriesen ernst herabschauen auf das thätige Schaffen des unerschöpflichen Menschengeistes, erhebt sich das grossartige Schloss Reibersdorf, Hauptsitz der Standesherrschaft gleichen Namens, umgeben von den freundlichen Gebäuden des zu ihm gehörigen Dorfes und einem herrlichen, mit den reizendsten Fernsichten ausgestattetem Parke. […]
(aus „Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen, Markgrafenthum Oberlausitz“, 1859)
Großes Ansehen genoss die wertvolle Schlossbibliothek, die 1928 aufgelöst und versteigert wurde. Mit dem Inkrafttreten der sächsischen Verfassung verlor die Standesherrschaft Reibersdorf 1920 ihre letzten Privilegien. Bis zur Enteignung im Jahre 1945 befand sich das Schloss Reibersdorf im Besitz der Grafen von Einsiedel.
Reibersdorf zählte 1943, zusammen mit Wald, 1.359 Einwohner. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Reibersdorf polnisch und bildete unter dem neuen Namen Rybarzowice eine Gemeinde. Die deutschen Bewohner wurden 1945 vertrieben, die Schlösser wurden geplündert und konfisziert.
Mit der Erweiterung des Tagebaus Turów in den 1960er Jahren wurden nach und nach große Teile des Ortes geräumt und in den 1970er Jahren erfolgte ein weitgehender Abriss von Rybarzowice, dem beide Schlösser und die Kirche zum Opfer fielen. Lediglich die Skulpturen des Schlossparks wurden gerettet und in einem neu errichteten Park östlich von Bogatynia wieder aufgestellt.
Als am 25. Juli 2000 die letzten Häuser des Oberdorfes abgerissen wurden, endete die über 700-jährige Geschichte von Reibersdorf.
Quelle: Wikipedia, Wikisource; sonst wie angegeben
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Das Flug-Café in Neu Wulmstorf
Zugegeben: der folgende Bericht handelt nicht von einem klassischen Lostplace, dennoch finde ich diese kleine Geschichte erwähnenswert.
In Neu Wulmstorf bestand in der Zeit von 1967 bis 1975 ein ganz besonderes Café: das „Flug-Café“ in einer ausgemusterten Super-Constellation der Lufthansa.
Das Flugzeug wurde am 28. Mai 1955 an die Lufthansa ausgeliefert und tat bis zum 6. Juni 1967 seinen Dienst.
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| Die Maschine 1962 auf dem Düsseldorfer Flughafen... |
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| ...und hier am 5. Oktober 1965, aufgenommen von Henk Geerlings |
Dann brachte man es nach Neu Wulmstorf, wo es bis 1975 als „Flug-Café“ mit 36 Sitzplätzen genutzt wurde, und damit eine echte Attraktion war.
Ab April 1975 wurde die Maschine demontiert. Heute erinnert nichts mehr an dieses ungewöhnliche Café…
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| Das Ende der Maschine - hier sind die Tragflächen bereits demontiert |
Quellen: Fotos wie angegeben, mit freundlicher Genehmigung der Fotografen; Daten: Panoramio - Gisbert Vokrap, www.forum-neuwulmstorf.de, www.zoggavia.com/Lufthansa.html,
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